Hygienekonzept vhs-Kurse


Hygienekonzept Vhs-Kurse

Für Kurse und Veranstaltungen der Erwachsenenbildung, für Kinder- und Jugendkurse, für Weiterbildungskurse der Vhs Bergkirchen gilt Folgendes nach Vorgabe des Rahmenhygienekonzepts des Bayrischen Kultusministeriums:

1. Allgemeines:

• Personen mit Erkältungssymptome sind nicht zugelassen.

• Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19 Falles unter den Teilnehmenden oder den Dozentinnen / Dozenten zu ermöglichen, müssen die Kontaktdaten der Teilnehmenden bzw. der Dozentinnen / Dozenten (Name, Vorname, Wohnort, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, Zeitraum des Aufenthaltes/Kursdauer aufgenommen werden. Eine zwingende Anmeldung der Teilnehmenden vor Kursbesuch ist daher nötig (Webseite, per E-mail, telefonisch oder persönlich in der Geschäftsstelle der vhs). Für jeden Kurs und jede Veranstaltung werden Teilnehmerlisten geführt. Bei der Datenerhebung/Anmeldung im Büro der vhs Bergkirchen sind die jeweils aktuellen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben zu beachten. Die Dokumentation der Teilnehmerdaten werden datenschutzgerecht verwahrt.

• Die Regelungen der aktuell gültigen BayIfSMV, einschlägiger Allgemein- und ggf. Einzelverfügungen sowie bereits für die Art der Veranstaltung existierende Hygienekonzepte sind zu beachten und gehen im Zweifelsfall diesem Hygienekonzept vor.

• Veranstaltungen, die Körperkontakt erfordern, sind grundsätzlich untersagt. Soweit erforderlich und infektionsschutzrechtlich vertretbar kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde Ausnahmen von dieser Untersagung, ggf. mit Auflagen, genehmigen.

• Die Einhaltung eines Mindestabstands von mind. 1,5 m zwischen den Teilnehmer:innen vor, während und nach der Veranstaltung ist zu beachten. Soweit während einer Veranstaltung der Mindestabstand unterschritten werden muss, ist auch während der Veranstaltung ein geeigneter Mund-Nasen-Schutz (medizinische Maske) von allen Teilnehmern zu tragen und sind ggf. weitere erforderliche Hygienemaßnahmen zu beachten.

• Die Gruppengröße wird für jeden Kurs so gewählt, werden, dass die Voraussetzungen für den o. g. Mindestabstand geschaffen werden können. Ggf. wird die Teilnehmerzahl entsprechend begrenzt. Die vorgegebene und von der vhs festgelegte maximale Teilnehmerzahl darf nicht überschritten werden.

• Eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische Maske) ist bei Ankunft und beim Verlassen sowie auf den Gängen des Veranstaltungsortes zu tragen.

• Die Gruppenarbeit ist nicht zugelassen.

• Kein Austausch von Arbeitsmaterialien und das Berühren derselben Gegenstände möglichst vermeiden.

• Keine Gruppenbildung vor, während oder nach der Veranstaltung.

• Regelmäßiges Lüften des Veranstaltungsraumes (mindestens 10 Minuten je volle Stunde); in Anhängigkeit von Raumgröße, Teilnehmerzahl und Frequentierung kann auch eine engere Lüftungsfrequenz von der vhs vorgeschrieben sein.

• Ausreichende Möglichkeiten zum Hände waschen mit Flüssigseife und Papierhandtücher wird bereit gestellt; die Teilnehmer:innen werden mittels Aushängen auf die regelmäßige Händehygiene hingewiesen.

• Bei Veranstaltungen, die als Kurse mit regelmäßigen Terminen abgehalten werden, bleiben die Teilnehmer:innen einem festen Kursverband zugeordnet, der von einem festen Kursleiter/Dozenten betreut wird.

• Türklinken, Arbeitstische und nicht verbrauchte, wiederverwendbare Arbeitsmaterialien - soweit diese vom Veranstalter zu Verfügung gestellt werden - sind nach dem Gebrauch zu desinfizieren. Desinfektionsmittel stellt die vhs bereit.

• Bei ganztägigen Veranstaltungen mit Verpflegung ist das Hygienekonzept der Gastronomie zu beachten.

• Die sanitären Anlagen dürfen grundsätzlich nur einzeln aufgesucht werden.

2. Generelle Sicherheits- und Hygieneregeln

Grundsätzlich sind die jeweils geltenden infektionsschutzrechtlichen (Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – BayIfSMV) bzw. arbeitsschutz-rechtlichen Vorgaben zu beachten und umzusetzen.

3G-Grundsatz

Wird in einem Landkreis/einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz von 35 überschritten, dürfen nach den einschlägigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben zu den Proben/zum Unterricht in geschlossenen Räumen nur Personen zugelassen werden, die im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 der SchAusnahmV geimpft, genesen oder getestet sind. Davon ausgenommen sind insbesondere Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, und noch nicht eingeschulte Kinder. Die Vhs ist zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise verpflichtet (siehe dazu unten unter Nr. 6). Die Verpflichtung kann auch der jeweiligen Kursleitung übertragen werden.

2 G: Das Recht der vhs, auch nur geimpfte und genesene Teilnehmer:innen zum Vhs-Unterricht zuzulassen, bleibt unberührt und wird von der vhs für jeden Vhs- Kurs intern festgelegt und an Lehrkräfte und Teilnehmer:innen kommuniziert.

Maskenpflicht

TeilnehmerInnen und Dozent:innen haben in Gebäuden und geschlossenen Räumen eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Im Unterricht entfällt die Maskenpflicht für Teilnehmer:innen und Dozent:innen unter den folgenden Voraussetzungen:

• am festen Sitzplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören;

Generell von der Maskenpflicht sind befreit:

• Kinder bis zum sechsten Geburtstag;

• Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, solange dies vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachgewiesen werden kann, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthalten muss.

Das Abnehmen der Gesichtsmaske ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation erforderlich ist.

Mindestabstand

Jeder wird angehalten, wo immer möglich zu anderen Personen einen Mindestabstand einzuhalten.

Lüftungskonzept:

Regelmäßiges Lüften des Veranstaltungsraumes (mindestens 10 Minuten je volle Stunde) ist zwingend zu beachten. Je nach Größe des Raumes und der Anzahl der Teilnehmer:innen kann die vhs kurs- und raumbezogen eine andere Lüftungssequenz anordnen. Dies wird den Dozent:innen rechtzeitig mitgeteilt, die für die Einhaltung der vorgegebenen Lüftungsintervalle sorgen. Bevorzugt wird stoßweise Querlüftung; sofern die Außentemperaturen und die Art des Kurses/Unterrichts es zulassen, kann auch während der gesamten Unterrichtszeit bei offenen oder geöffneten Fenstern unterrichtet werden. Vor jedem Kurs-/Unterrichtsbeginn ist ausreichend zu lüften.

Zwischen zeitlich aufeinanderfolgen Kursen/Veranstaltungen soll ein zeitlicher Puffer von mindestens 1o Minuten liegen; so kann ausreichendes Lüften des Veranstaltungsraumes gewährleistet werden und die Begegnung mit Kursteilnehmer:innen des Folgekurses wird vermieden.

3. Testungen

Sofern von der vhs für den jeweiligen Kurs/Workshop Testungen zugelassen sind, gilt:

Testabhängige Angebote können von den Teilnehmer:innenn nur unter Vorlage eines Testnachweises wahrgenommen werden. Sehen die infektions-schutzrechtlichen Regelungen (BayIfSMV) einen Testnachweis für die Inanspruchnahme des Angebots vor, sind die entsprechenden Vorgaben hinsichtlich der zulässigen Testverfahren umzusetzen. Dabei dürfen nur zugelassene Produkte zur Anwendung kommen, die definierte Standards erfüllen Zu möglichen Ausnahmen von etwaigen Testerfordernissen wird auf die jeweils aktuell geltenden infektionsschutzrechtlichen Vorgaben verwiesen.

Zur Gestaltung und Gültigkeit der anerkannten Testnachweise gelten die jeweils aktuellen bundes- oder landesrechtlichen Vorgaben. Nach den aktuell in Bayern geltenden infektionsschutzrechtlichen Vorgaben ist ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund

• eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,

• eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder

• eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde,

zu erbringen, der im Übrigen den Bestimmungen der SchAusnahmV entspricht.

Organisation

• Die Teilnehmer:innen werden vorab auf geeignete Weise auf die Notwendigkeit zur Vorlage eines Testnachweises oder einer Testung vor Ort unter Aufsicht der Vhs hingewiesen (vorab elektronisch oder (fern-) mündlich).

• Bei positivem Selbsttestbefund erfolgt durch die vhs/die Lehrkraft eine gezielte Information der Betroffenen (Verweis auf Arzt und notwendiges Verhalten wie Vermeidung von Kontakten, Rückkehr auf direktem Weg nach Hause, Absonderung, Nachholung eines PCR-Tests).

• Eine Teilnahme am Unterricht ist dann nicht mehr möglich

Testmethoden

Die Testung kann mittels der folgenden Testmethoden durchgeführt werden:

• 1PCR-Tests können im Rahmen der Jedermann-Testungen nach bayerischem Testangebot noch bis 30. September 2021 kostenlos in lokalen Testzentren erfolgen. 2Hierbei wird dann ein Testnachweis durch das Testzentrum ausgestellt und vor Wahrnehmung des testabhängigen Angebots vorgezeigt.

• Antigen-Schnelltests zur professionellen Anwendung („Schnelltests“) müssen von medizinischen Fachkräften oder vergleichbaren, hierfür geschulten Personen vorgenommen oder überwacht werden. Dies ist grundsätzlich bei den lokalen Testzentren, Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, medizinischen Laboren, Rettungs- und Hilfsorganisationen und den vom öffentlichen Gesundheitsdienst beauftragten Teststellen nach § 2 Nr. 7 c) SchAusnahmV möglich, aber auch im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes nach § 2 Nr. 7 b) SchAusnahmV oder am Ort des testabhängigen Angebots, sofern der Test von medizinischen Fachkräften oder vergleichbaren, hierfür geschulten Personen vorgenommen wird. Bei positivem Ergebnis eines vor Ort von Fachkräften oder geschultem Personal durchgeführten Schnelltests darf die Probe nicht besucht werden und es besteht mit der Mitteilung des positiven Ergebnisses eine Absonderungspflicht (Isolation). 4Die betreffende Person muss sich beim Gesundheitsamt melden, welches dann über das weitere Vorgehen informiert. 5Gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 1 IfSG besteht eine Meldepflicht der feststellenden Person hinsichtlich des positiven Testergebnisses an das zuständige Gesundheitsamt.

• Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung („Selbsttests“) müssen vor Ort unter Aufsicht des Verantwortlichen (vhs) nach § 2 Nr. 7 a) SchAusnahmV oder einer vom Verantwortlichen beauftragten Person (Lehrkraft)durchgeführt werden. Die Durchführung dieses Selbsttests erfolgt nicht im Kursraum, sondern in einem anderen geeigneten Raum, in dem der Kontakt zu anderen Kursteilnehmer;innen ausgeschlossen oder minimiert werden kann. Zeigt ein Selbsttest ein positives Ergebnis an, ist der betroffenen Person der Zutritt zu verweigern. Die betroffene Person sollte sich sofort absondern, alle Kontakte so weit wie möglich vermeiden und über den Hausarzt, das Gesundheitsamt oder die Rufnummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin zur PCR-Testung vereinbaren.

Ausnahme für geimpfte und genesene Personen sowie für Kinder bis zum sechsten Geburtstag

Gemäß aktueller infektionsschutzrechtlicher Vorgaben sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen sowie noch nicht eingeschulte Kinder vom Erfordernis des Nachweises eines negativen Testergebnisses ausge-nommen. 2Das Alter von Kindern ist erforderlichenfalls durch entsprechende Dokumente glaubhaft zu machen. 3Bei Schülerinnen und Schülern mit Schulort in Deutschland reicht aus, dass sie durch Vorlage eines aktuellen Schülerausweises oder vergleichbarer Dokumente glaubhaft machen, dass sie im jeweiligen Schuljahr die Schule besuchen.

Geimpfte bzw. genesene Personen können vor der Nutzung eines testabhängigen Angebots alternativ zu einem Testnachweis einen Impfnachweis bzw. einen Genesenennachweis im Sinne der SchAusnahmV vorlegen.

Sowohl genesene als auch geimpfte Personen dürfen keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie Atemnot, neu auftretenden Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust aufweisen. Bei ihnen darf zudem keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen sein.

6. Überprüfung der vorzulegenden Nachweise (3G- 2G)

Nach der 14. BayIfSMV ist die Vhs zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise (3G) verpflichtet. Um eine Überprüfung effektiv sicherzustellen, kann die Vhs bereits vor Kurs/Unterrichtsbeginn bei Teilnehmenden abfragen, ob sie vollständig geimpft bzw. genesen sind und darauf hinweisen, dass der Geimpft-/Genesenen-Nachweis vor Unterrichtsbeginn oder zu Beginn der 1. Unterrichtsstunde der Vhs oder der jeweiligen Lehrkraft vorgezeigt werden muss. Sofern für den jeweiligen Kurs auch eine Testung ausreichend ist, muss diese zu jeder Unterrichtsstunde vorgelegt werden. Die Nachweise werden vollständig kontrolliert.

Im Rahmen der Überprüfung ist eine Einsicht durch die Vhs /Lehrkraft in den vorgelegten Nachweis mit anschließender Plausibilitätskontrolle ausreichend. Sofern an der Identität der betroffenen Person Zweifel bestehen, hat sich diese durch amtliche Ausweisdokumente zu legitimieren, sodass auch die persönliche Identität abgeglichen werden kann. Eine Dokumentation der entsprechenden Daten Teilnehmer:innen ist nicht erforderlich.

Bei dem Verdacht der Unrichtigkeit bzw. Ungültigkeit des vorgelegten Nachweises ist der Einlass zu verwehren, wenn nicht die betroffene Person sich einer Vor-Ort-Testung unterzieht (sofern Vor-Ort-Testung für den jeweiligen Kurs von der Vhs zugelassen ist).

Für Sportkurse, Kulturveranstaltungen, Musikunterricht u. A. gelten eigene Hygienekonzepte.

Vhs Bergkirchen e.V., im September 2021


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