Hygienekonzept Sport

Hygienekonzept Sport

Basierend auf der gemeinsamen Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege vom 14. September 2021

Im Folgenden gilt für Sportkurse der Vhs-Bergkirchen e.V.:

1. Organisatorisches

Die Vhs erstellt standortspezifisch unter Beachtung der geltenden Rechtslage und der allgemeinen Schutz- und Hygieneauflagen folgendes Hygiene- und Schutzkonzept.

Die Vhs kontrolliert die Einhaltung des Infektionsschutzkonzepts und ergreift bei Nichtbeachtung entsprechende Maßnahmen. Gegenüber Personen, die die Vorschriften nicht einhalten, wird vom Hausrecht Gebrauch gemacht. Die vhs kontrolliert stichprobenartig die Erfüllung des Schutzkonzeptes.

Die Vhs kommuniziert die Notwendigkeit der Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen mit Dozent:innen und Teilnehmer:innen.

Die Vhs schult ggf. ihre Lehrkräfte und informiert über allgemeine und spezifische Hygienevorschriften.

2. Generelle Sicherheits- und Hygieneregeln

Vom Trainings- und Kursbetrieb mit Verwehrung des Zutritts zur Sportstätte/Kursräumen inklusive Zuschauerbereich sind ausgeschlossen:

• Personen mit nachgewiesener SARS-CoV-2-Infektion,

• Personen, die einer Quarantänemaßnahme unterliegen,

• Personen mit COVID-19-assoziierten Symptomen (akute, unspezifische Allgemeinsymptome, Geruchs- und Geschmacksverlust, akute respiratorische Symptome jeder Schwere).

Soweit nach der BayIfSMV eine Pflicht zum Tragen einer Maske besteht, gilt diese nicht für die Beteiligten bei der Sportausübung. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit.

Die Vhs stellt ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife und Einmalhandtücher bereit, auch in sanitären Einrichtungen und weist auf die regelmäßige Händehygiene hin.

Soweit keine spezielleren rechtlichen Regelungen zu Umkleiden und Duschen in geschlossenen Räumlichkeiten bestehen, dürfen diese unter Einhaltung des Mindestabstands genutzt werden.

Auf eine regelmäßige und ausreichende Lüftung über (Außen-)Frischluft wird geachtet. Ein Lüftungskonzept liegt standortbezogen für jeden Kurs/Sportraum in Abhängigkeit der festgelegten Teilnehmerzahl und Nutzungsfrequenz vor.

Für Vhs-Kurse in (Schul-) und anderen Sporthallen gilt: deren Infektionsschutz-konzepte sind zu beachten.

Für Gegenstände, die von verschiedenen Personen berührt werden oder die besonders häufig berührt werden, ist eine erhöhte Reinigungsfrequenz vorgesehen.

Bei Vhs-Sportangeboten, die als Kurse mit regelmäßigen Terminen abgehalten werden, bleiben die Teilnehmer:innen einem festen Kursverband zugeordnet, der von einer/m festen Kursleiter:in betreut wird.

3. 3G-Regelung /2G-Regelung

Überschreitet im Gebietsbereich einer Kreisverwaltungsbehörde die Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) den Wert von 35, so darf gemäß § 3 Abs. 1 der 14. BayIfSMV im Hinblick auf geschlossene Räume der Zugang, außerhalb einer beruflichen oder gemeinwohldienlichen ehrenamtlichen Tätigkeit, nur durch solche Personen erfolgen, die im Sinne des § 2 Nr. 2, 4 und 6 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) geimpft, genesen oder getestet sind.

Zu diesen Zwecken überprüft die Vhs bzw. eine durch sie beauftragte Person die zwingend vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise, sofern diese Nachweise aufgrund rechtlicher Vorgaben erforderlich sind.

Für Sporttreibende im Freien gilt keine 3G-Regel, auch nicht, wenn sie Duschen, Umkleiden oder/und Toiletten im Innenbereich benutzen. Die 3G-Regelung gilt nicht für die Nutzung von Duschen, Umkleiden oder/und Toiletten, sondern nur für die Sportausübung in geschlossenen Räumen.

2 G: Das Recht der vhs, auch nur geimpfte und genesene Teilnehmer:innen zum Kurs- und Sportbetrieb zuzulassen, bleibt unberührt und wird von der vhs für jeden (Sport-)Kurs intern festgelegt und an Lehrkräfte und Teilnehmer:innen kommuniziert.

4. Umsetzung der Schutzmaßnahmen: Bei Betreten und Verlassen der Sportanlage

Zugangsberechtigte (Sporttreibende, Zuschauende, Mitarbeitende, Funktionspersonal u. a.) werden per Aushang o. Ä. darauf hingewiesen, dass bei Vorliegen von Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung jeglicher Schwere oder von Fieber sowie der unter Nr. 2 genannten Ausschlusskriterien das Betreten der Sportanlage untersagt ist. Sollte eine Person während des Aufenthalts auf der Sportanlage Symptome entwickeln, wie z. B. Fieber oder Atemwegsbeschwerden, so hat diese umgehend die Sportanlage bzw. Sportstätte/den Sportkurs zu verlassen bzw. hat eine räumliche Absonderung zu erfolgen, bis die Person, z. B. ein Kind, abgeholt werden bzw. den Heimweg antreten kann. Der Dozent/die Dozentin weist die Person auf das Verlassen bzw. die Absonderung vom Kurs hin und informiert unverzüglich die Vhs darüber, welche das örtliche Gesundheitsamt informiert.

Die vhs weist Kursteilnehmer:innen und Dozent:innen vorab elektronisch oder mündlich daraufhin, dass auch beim Betreten oder/und Verlassen von Sportanlagen auf ausreichend Abstand zwischen den Kursteilnehmer:innen zu achten ist.

Soweit nach der BayIfSMV eine Kontaktdatenerfassung durchzuführen ist, um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter Teilnehmer:innen zu ermöglichen, erfolgt diese als und bei der Anmeldung zum Vhs-Kurs. Daher sind nur angemeldete Personen mit Angabe ihrer Kontaktdaten zu Sportkursen der vhs zugelassen. Die Anmeldung erfolgt über die Webseite, per E-Mail, telefonisch oder persönlich zu den Geschäftszeiten der Vhs.

5. Testungen

Testabhängige Angebote können von den Teilnehmer:innen nur unter Vorlage eines Testnachweises wahrgenommen werden. Sehen die infektionsschutzrechtlichen Regelungen (BayIfSMV) einen Testnachweis für die Inanspruchnahme des Angebots vor, sind die entsprechenden Vorgaben hinsichtlich der zulässigen Testverfahren umzusetzen. Dabei dürfen nur zugelassene Produkte zur Anwendung kommen, die definierte Standards erfüllen. Zu möglichen Ausnahmen von etwaigen Testerfordernissen wird auf die jeweils aktuell geltenden infektionsschutzrechtlichen Vorgaben verwiesen.

Ein Testnachweis kann nach den Bestimmungen der SchAusnahmV ausgestellt werden.

Organisation

Die vhs behält sich das Recht vor, zu Sportkursen (allgemein oder einzeln) Personen, die weder geimpft noch genesen sind, zum Kursbetrieb nicht zuzulassen. Sofern jedoch nicht geimpfte oder genesene Personen zum Kurs zugelassen werden, gilt:

• Die Teilnehmer;innen werden vorab auf geeignete Weise (zum Beispiel bei der Anmeldung) auf die Notwendigkeit zur Vorlage eines Testnachweises oder einer Testung vor Ort unter Aufsicht der Vhs hingewiesen (sofern Vor-Ort-Testung vorgesehen)

• bei positivem Selbsttestbefund erfolgt eine gezielte Information der Betroffenen durch die vhs (Verweis auf Arzt und notwendiges Verhalten wie Vermeidung von Kontakten, Rückkehr auf direktem Weg nach Hause, Absonderung, Nachholung eines PCR-Tests).

• Die Vorlage eines Testergebnisses muss vor/zu jeder Kursstunde erfolgen.

Die Testung kann mittels der folgenden Testmethoden durchgeführt werden:

• PCR-Tests können im Rahmen der Jedermann-Testungen nach bayerischem Testangebot in lokalen Testzentren erfolgen. Hierbei wird dann ein Testnachweis durch das Testzentrum ausgestellt und vor Wahrnehmung des testabhängigen Angebots vorgezeigt.

• Antigen-Schnelltests zur professionellen Anwendung („Schnelltests“) müssen von medizinischen Fachkräften oder vergleichbaren, hierfür geschulten Personen vorgenommen oder überwacht werden. Dies ist grundsätzlich bei den lokalen Testzentren, Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, medizinischen Laboren, Rettungs- und Hilfsorganisationen und den vom öffentlichen Gesundheitsdienst beauftragten Teststellen nach § 2 Nr. 7 Buchst. c SchAusnahmV möglich, aber auch im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes nach § 2 Nr. 7 Buchst. b SchAusnahmV oder am Ort des testabhängigen Angebots, sofern der Test von medizinischen Fachkräften oder vergleichbaren, hierfür geschulten Personen vorgenommen wird. Bei positivem Ergebnis eines vor Ort von Fachkräften oder geschultem Personal durchgeführten Schnelltests darf die Sportstätte/Sportveranstaltung/Sportkurs nicht besucht werden und es besteht mit der Mitteilung des positiven Ergebnisses eine Absonderungspflicht (Isolation). Die betreffende Person muss sich beim Gesundheitsamt melden, welches dann über das weitere Vorgehen informiert. Gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 1 IfSG besteht eine Meldepflicht der feststellenden Person hinsichtlich des positiven Testergebnisses an das zuständige Gesundheitsamt.

• Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung („Selbsttests“) müssen vor Ort unter Aufsicht der vhs nach § 2 Nr. 7 Buchst. a SchAusnahmV oder einer vom der Vhs beauftragten Person durchgeführt werden – sofern Vor-Ort-Tests für den jeweiligen Kurs von der Vhs zugelassen sind. Die Durchführung dieses Selbsttests erfolgt nicht im Kursraum, sondern in einem anderen geeigneten Raum, in dem der Kontakt zu anderen Kursteilnehmer;innen ausgeschlossen oder minimiert werden kann. Zeigt ein Selbsttest ein positives Ergebnis an, ist der betroffenen Person der Zutritt zu verweigern.

• Ausnahme für geimpfte und genesene Personen sowie für Kinder bis zum sechsten Geburtstag

Gemäß aktueller infektionsschutzrechtlicher Vorgaben sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen sowie noch nicht eingeschulte Kinder vom Erfordernis des Nachweises eines negativen Testergebnisses ausgenommen. Das Alter von Kindern ist erforderlichenfalls durch entsprechende Dokumente glaubhaft zu machen. Bei Schülerinnen und Schülern mit Schulort in Deutschland reicht aus, dass sie durch Vorlage eines aktuellen Schülerausweises oder vergleichbarer Dokumente glaubhaft machen, dass sie im jeweiligen Schuljahr die Schule besuchen.

Geimpfte bzw. genesene Personen müssen vor der Nutzung eines testabhängigen Angebots einen Impfnachweis bzw. einen Genesenennachweis im Sinne der SchAusnahmV der Vhs/der Lehrkraft vor oder zur ersten Kursstunde vorlegen.

6. Überprüfung der vorzulegenden Nachweise (3G – 2G)

Nach der 14. BayIfSMV ist die Vhs zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise (3G) verpflichtet. Um eine Überprüfung effektiv sicherzustellen, kann die Vhs bereits vor Kursbeginn bei Teilnehmenden abfragen, ob sie vollständig geimpft bzw. genesen sind und darauf hinweisen, dass der Geimpft-/Genesenen-Nachweis vor Unterrichtsbeginn oder zu Beginn der 1. Unterrichtsstunde der Vhs oder der jeweiligen Lehrkraft vorgezeigt werden muss. Sofern für den jeweiligen Kurs auch eine Testung ausreichend ist, muss diese zu jeder Unterrichtsstunde vorgelegt werden. Die Nachweise werden vollständig kontrolliert.

Im Rahmen der Überprüfung ist eine Einsicht durch die Vhs in den vorgelegten Nachweis mit anschließender Plausibilitätskontrolle ausreichend. Sollten an der Identität der betroffenen Person Zweifel bestehen, hat sich diese durch amtliche Ausweisdokumente zu legitimieren, sodass auch die persönliche Identität abgeglichen werden kann.

Bei dem Verdacht einer Unrichtigkeit bzw. Ungültigkeit des vorgelegten Nachweises wird der Einlass zum Kurs verwehrt, wenn nicht die betroffene Person sich einer Vor-Ort-Testung unterzieht (sofern Vor-Ort-Testung durch die vhs zugelassen ist).

Vhs Bergkirchen, im September 2021




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