Hygienekonzept Chor

Hygienekonzept für Proben in den Bereichen Laienmusik und Amateurtheater inkl. Chor und Musikworkshops

Es gilt das Rahmenhygienekonzept der Bayerischen Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst

und für Gesundheit und Pflege https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-359/ und die 13. BayIfSMVO https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-384/, darüber hinaus gilt Folgendes:

Organisatorisches

Für die Durchführung von Chorproben und Musikworkshops und -Kurse (im Folgenden „Unterricht“ oder „Proben/Unterricht“ genannt) wird folgendes, speziell auf den Proben/Kursbetrieb abgestimmtes Schutz- und Hygienekonzept unter Beachtung der geltenden Rechtslage erstellt:

Zwischen allen anwesenden Personen, für die die Kontaktbeschränkung gilt, sind die vorgeschriebenen Mindestabstände einzuhalten.

Für alle anwesenden Personen gilt Maskenpflicht (medizinischer Mund-Nasen-Schutz bzw. FFP2-Maske), sofern keine nachstehende Ausnahmesituation vorliegt.

Die teilnehmenden Personen sind so räumlich zu verteilen sind, dass die Regelungen über die Einhaltung des Mindestabstands eingehalten werden. Die Vorgaben der vhs sind dabei zu beachten.

Die Höchstteilnehmerzahl wird von der vhs so festgelegt, dass abhängig von der Raumgröße und der Art des Unterrichts stets der Mindestabstand eingehalten werden kann.

Für geschlossene Räumlichkeiten wird von der Vhs ein Lüftungskonzepts erstellt, mit dem gewährleistet wird, dass bestmöglich gelüftet werden kann; das Lüftungskonzept stellt sicher, dass ein infektionsschutzgerechtes Lüften erfolgt und die Empfehlungen des Umweltbundesamtes sowie weiterer Bundesbehörden (z. B. BAuA) und der einschlägigen Fachgesellschaften berücksichtigt werden; dabei findet ggf. auch eine Begrenzung der Probendauer und/oder Teilnehmerzahl Berücksichtigung. Die vorgegebenen Lüftungssequenzen sind unbedingt einzuhalten.

Die notwendige Reinigung der Räume und Kontaktflächen erfolgt in Abhängigkeit der Raumfrequentierung.

Besucher sind bei Proben und im Unterricht nicht zugelassen.

Bei Veranstaltungen im Bereich Laienmusik und Amateurtheater sind die einschlägigen Vorgaben zu kulturellen Veranstaltungen zu beachten.

Generelle Sicherheits- und Hygieneregeln

Grundsätzlich sind die jeweils geltenden infektionsschutzrechtlichen (Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – BayIfSMV) bzw. arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben umzusetzen.

Mindestabstand:

Oberstes Gebot ist die Einhaltung der geltenden Regelungen zu den Mindestabständen in geschlossenen Räumen und im Freien einschließlich der sanitären Einrichtungen sowie beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten auf Fluren, Gängen, Treppen, Garderoben- und Sanitärbereichen. Die erweiterten spezifischen Abstandsregelungen sind zu beachten. Personen, die nach den aktuell gültigen Regelungen im Verhältnis zueinander von den Kontaktbeschränkungen befreit sind, haben die Abstandsregel untereinander nicht zu befolgen. Ggf. sind auch dazu auch Sonderregeln von Schulen oder anderen Gebäuden (Bürgerhäuser etc.) zu beachten.

Ausgenommen von der Pflicht zur Einhaltung der Abstandsregel sind ferner Teilnehmer:innen, soweit die Einhaltung der Abstandsregel zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Umsetzung führen würde oder soweit sie mit einer Tätigkeit im Zusammenhang mit der künstlerischen Umsetzung nicht vereinbar ist.

Bei Einsatz von Blasinstrumenten sowie bei Gesang ist unbeschadet der vorstehend getroffenen Ausnahmeregelung in Sing- bzw. Blasrichtung ein erweiterter Mindestabstand von 2,0 m zwingend einzuhalten. Grundsätzlich wird für alle Musizierenden der erweiterte Mindestabstand von 2,0 m empfohlen. Beim Einsatz von Querflöten beträgt der Abstand mindestens 3,0 m nach vorne.

Maskenpflicht:

Teilnehmer:innen ab dem 15. Geburtstag haben während der Probe/Unterricht eine FFP2-Maske zu tragen, die nur soweit und solange entfällt, wie das aktive Musizieren bzw. die künstlerische Konzeption des Schauspiels dies nicht beeinträchtigt. Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 15. Geburtstag müssen nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das Abnehmen der Gesichtsmaske ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.

Von der Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bzw. FFP2-Maske sind nur ausgenommen:

• Teilnehmer:innen, soweit und solange dies das aktive Musizieren bzw. die künstlerische Konzeption des Schauspiels nicht zulässt und die Einhaltung des Mindestabstandes gewährleistet ist.

• Kinder bis zum sechsten Geburtstag.

• Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes/FFP2-Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist; die Glaubhaftmachung erfolgt bei gesundheitlichen Gründen insbesondere durch eine ärztliche Bescheinigung, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung nach ICD 10 sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält.

Umgang mit Erkrankten und Verdachtsfällen:

Von der Teilnahme an Proben und Unterricht sind folgende Personen ausgeschlossen:

• Personen mit nachgewiesener SARS-CoV2-Infektion.

• Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen (nicht anzuwenden auf medizinisches und pflegerisches Personal mit geschütztem Kontakt zu COVID-19-Patienten) und/oder Personen, die einer Quarantänemaßnahme unterliegen. Zu Ausnahmen wird hier auf die jeweils aktuell gültigen infektionsschutzrechtlichen Vorgaben verwiesen.

• Personen mit COVID-19 assoziierten Symptomen (akute, unspezifische Allgemeinsymptome, Geruchs- und Geschmacksverlust, respiratorische Symptome jeder Schwere).

• Sollten Teilnehmer:innen oder Dozent:innen während der Probe/des Unterrichts für eine Infektion mit SARS-CoV-2 typische Symptome entwickeln, haben sie umgehend die Probe/den Unterricht bzw. den Probenort/den Unterrichtsort zu verlassen. Kinder werden von der übrigen Teilnehmergruppe so abgesondert, dass der Dozent/die Dozentin sie zwar weiterhin beaufsichtigen kann, dass aber ein genügend großer Abstand zu den anderen Kursteilnehmer:innen eingehalten wird. Die Erziehungsberechtigten des Kindes sind umgehend zu verständigen, damit das Kind möglichst schnell abgeholt werden kann.

Kontaktdaten:

Um eine Kontaktpersonenermittlung im Fall eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter den Teilnehmern zu ermöglichen, müssen sich alle Teilnehmer:innen bei der vhs mit Angabe ihrer Kontaktdaten anmelden.

Allgemeine Schutzmaßnahmen

Die Vhs stellt ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife, Einmalhandtücher und gegebenenfalls Händedesinfektionsmittel (als flankierende Maßnahme) bereit. Sanitäre Einrichtungen sind mit Seifenspendern und Einmalhandtüchern ausgestattet. Kontaktflächen wie Türgriffe, Handläufe und Tischoberflächen werden unter Berücksichtigung der Nutzungsfrequenz regelmäßig gereinigt.

Soweit möglich und erforderlich und möglich, werden Laufwege zur Lenkung von Teilnehmer:innen nach örtlichen Gegebenheiten geplant und vorgegeben. Einzuhaltende Abstände im Zugangs- und Wartebereich werden entsprechend kenntlich gemacht. Es ist auch bei Wartebereichen und Treppenaufgängen auf Kontaktminimierung zu achten.

Lüftungskonzept

Zur Gewährleistung eines regelmäßigen und aus Sicht des Infektionsschutzes ausreichenden Luftaustausches wird die Lüftungsfrequenz abhängig von der Raumgröße, Personenbelegung und Nutzung (z. B. Tätigkeit mit erhöhter Aerosolbildung) berücksichtigt und von der Vhs vorgegeben. Alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung aller Räumlichkeiten, die dem Schutz von Teilnehmer:innen dienen, sind dabei zu nutzen. Bei Fensterlüftung erfolgt bevorzugt Querlüftung.

Reinigungskonzept

Die Reinigungsintervalle werden angepasst, z. B. durch eine Verkürzung der Reinigungsintervalle für Handkontaktflächen (insbesondere Türklinken, Halterungen, Griffstangen/Handläufe und Tischoberflächen) sowie Toiletten.

Es wird sichergestellt, dass Flüssigseife, Einmalhandtücher und ggf. Händedesinfektionsmittel zur Verfügung stehen. Sanitäre Anlagen dürfen nur in der Regel nur einzeln aufgesucht werden.

Umsetzung der Schutzmaßnahmen: Durchführung von Proben/Unterricht

Bei musikalischen oder kulturellen Proben richtet sich die Höchstzahl der Teilnehmer:innen nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raumes, bei dem der nach dem Rahmenkonzept der Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst sowie für Gesundheit und Pflege vorgegebene Mindestabstand zuverlässig eingehalten werden kann. Unter Berücksichtigung dieser Rahmenkonzepte sowie der räumlichen und örtlichen Gegebenheiten legt die Vhs die jeweilige Höchstteilnehmerzahl für jeden Kurs/Workshop fest (inkl. Dozent:innen).

Die Nutzung der Garderoben- und Aufenthaltsbereiche ist auf ein Mindestmaß zu beschränken. Durch ein zeitlich versetztes Eintreffen vor den Proben werden Engstellen vermieden und Stoßzeiten entzerrt. Daher ist bei aufeinanderfolgenden Kursen/Proben ein zeitlicher Mindestabstand von 15 Minuten zu beachten. Vor Beginn jedes Kurses/Workshops ist ausreichend zu lüften.

Die Plätze werden für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer klar markiert und festgelegt. Die Dozent:innen führen eine Teilnehmerliste.

Die Teilnehmer:innen stellen sich nach Möglichkeit versetzt auf, um Gefahren durch Aerosolausstoß zu minimieren. Querflöten und Holzbläser mit tiefen Tönen werden möglichst am Rand platziert, da hier von einer erhöhten Luftverwirbelung auszugehen ist.

Notenmaterial und Stifte sollen nach Möglichkeit von jeder/m Teilnehmer:in und Dozent:in selbst mitgebracht werden und dürfen stets nur von derselben Person genutzt werden. Notenblätter teilt eine von der Dozentin bestimmte Person aus (Maske!). Noten für Chorproben und Musikworkshops werden nach Möglichkeit den Teilnehmer:innen vor Beginn des Kurses zum Selbstausdrucken elektronisch übersandt.

Besondere Regelungen für einzelne Sparten

Orchester/Musikensembles

In jedem Fall ist die Einhaltung der (erweiterten) Mindestabstände zu beachten. Bei Orchestern oder Ensembleproben/Unterricht mit Blasinstrumenten ist eine versetzte Aufstellung der Musizierenden (Schachbrettmuster) nach Möglichkeit vorzunehmen, um das Risiko einer Tröpfcheninfektion zu minimieren. Beim Musizieren mit Querflöten sollten aufgrund Tonerzeugung am Mundstück und der dadurch bedingten Versprühung der Tröpfchen direkt in den Raum die Flötisten in der vordersten Reihe bzw. Randbereich positioniert sein. Dirigenten/Dirigentinnen und Musiker/Musikerinnen haben möglichst nur eigene Instrumente und Hilfsmittel zu verwenden. Ein Verleih von Musikinstrumenten oder deren Nutzung von mehreren soll vermieden werden, kann nach jeweils vollständiger Desinfizierung stattfinden (Anm: aktuell kein Instrumentenverleih vorgesehen, Ausnahme Trommel-Workshops).

Trommel-Workshops: Trommeln und Djemben, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht (nass) desinfiziert werden können, müssen auf sonstige adäquate Weise vor und nach Benutzung und Verleih von der Dozentin gereinigt werden. Alle Teilnehmer:innen und Dozent:innen müssen vor Benutzung der Trommeln und Djemben gründlich die Hände waschen und desinfizieren.

Angefallenes Kondensat in Blech- und Holzblasinstrumenten darf nur ohne Durchblasen von Luft abgelassen werden. Das Kondensat muss vom Verursacher/von der Verursacherin mit Einmaltüchern aufgefangen und in geschlossenen Behältnissen entsorgt werden. Die Hände sind anschließend zu reinigen oder zu desinfizieren. Ein kurzfristiger Verleih, Tausch oder eine Nutzung von Blasinstrumenten durch mehrere Personen ist ausgeschlossen.

Chor/Gesangsensembles/Sing-Workshops

Sänger/Sängerinnen stellen sich nach Möglichkeit versetzt auf, um Gefahren durch Tröpfchen- und Aerosolausstoß zu minimieren. Zudem ist darauf zu achten, dass alle Personen möglichst in dieselbe Richtung singen.

Schauspiel (derzeit nicht angeboten)

Auf taktile Korrekturen wird verzichtet. Bei Kostüm- und Perückenanproben gilt generell die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bzw. FFP2-Maske entsprechend den jeweils gültigen Bestimmungen.

Testkonzept

Tests sind nach der aktuell gültigen 13. BayIfSMVO nicht vorgesehen und notwendig.

Vhs Bergkirchen, 06.06.2021


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